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	<title>Extra Thimian &#187; Medien</title>
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	<description>Suddenly Fiction</description>
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		<title>Und dann war da noch&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 22:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phill</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einerseits. Andereseits. Aber.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Popkulturjunkie: sony hat das internet immer noch nicht begriffen." href="http://www.popkulturjunkie.de/wp/?p=4444">Einerseits</a>. <a title="Coffe and TV: Internetversteher unter sich" href="http://www.coffeeandtv.de/2009/07/27/internetversteher-unter-sich/">Andereseits</a>. <a title="Stefan Niggemeier: The Age of Aquarium" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/the-age-of-aquarium/">Aber</a>.</p>
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		<title>Zitat am Morgen</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 03:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phill</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160;
Solche Nischen mit der Kombination von Anzeigensystem und Suchmaschine zu einem Werbeumfeld gemacht zu haben, ist der Kern von Googles Erfolg.
Feindbild Suchmaschine: Sie schimpfen auf Google und meinen das Netz &#8211; SPIEGEL ONLINE &#8211; Nachrichten &#8211; Netzwelt
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#160;</p>
<blockquote><p>Solche Nischen mit der Kombination von Anzeigensystem und Suchmaschine zu einem Werbeumfeld gemacht zu haben, ist der Kern von Googles Erfolg.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html">Feindbild Suchmaschine: Sie schimpfen auf Google und meinen das Netz &#8211; SPIEGEL ONLINE &#8211; Nachrichten &#8211; Netzwelt</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lies, damned lies, and statistics</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 13:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phill</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160;
ungefähr 2.860.000 Seiten für Hausfrauen
ungefähr 14.500.000 Seiten für Rezepte
ungefähr 25.100.000 Seiten für Mutter
ungefähr 11.900.000 Seiten für Erziehung
ungefähr 780.000 Seiten für emanzipation
ungefähr 7.550.000 Seiten für Schwangerschaft
ungefähr 227.000 Seiten für empfängnisverhütung
ungefähr 163.000 Seiten für weibliche gamer
sowie ungefähr 5.850.000 Seiten für frauen im internet [im] Google [index]

Quelle: Was immer mal gesagt werden sollte.
Nun kenne ich mich mit Wahlforschung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#160;</p>
<blockquote><p>ungefähr 2.860.000 Seiten für Hausfrauen</p>
<p>ungefähr 14.500.000 Seiten für Rezepte</p>
<p>ungefähr 25.100.000 Seiten für Mutter</p>
<p>ungefähr 11.900.000 Seiten für Erziehung</p>
<p>ungefähr 780.000 Seiten für emanzipation</p>
<p>ungefähr 7.550.000 Seiten für Schwangerschaft</p>
<p>ungefähr 227.000 Seiten für empfängnisverhütung</p>
<p>ungefähr 163.000 Seiten für weibliche gamer</p>
<p>sowie ungefähr 5.850.000 Seiten für frauen im internet [im] Google [index]</p>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://poisenyvi.wordpress.com/2009/07/22/ich-bin-pirat-und-das-ist-gut-so/">Was immer mal gesagt werden sollte</a>.</p>
<p>Nun kenne ich mich mit Wahlforschung sowie Waehlerverhalten nicht so wirklich aus. Von daher kann ich nicht sagen ob die Nachrichtenschnipsel die poisenivy in ihrem Artikel zitiert stimmen, oder nicht (vermutlich stimmen diese Werte, was das Wahlverhalten betrifft, schon).</p>
<p>Allerdings finde ich es recht amuesant, dass es gerade sehr viele Webseiten existiren die die, nun ja, “klassische” (besser: gestrige) Frauenrolle betreffen: Kinder, Kochen, Geburt.</p>
<p>Natuerlich ist es schlicht falsch (und ich kann es poisenivy nicht uebelnehmen, dass sie diese Aussagen so verstanden hat) an Hand von Waehlerverhalten auf die Internetaffinitaet der Geschlechter zu schliessen.</p>
<p>Von daher also etwas mehr Munition um die Annahme “Internet = Maenner” ein wenig auszuhebeln:</p>
<p>(Quelle: <a title="Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit" href="http://www.kompetenzz.de/schriftenreihe#aheft3">Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit</a>, die Zahlen stammen aus 2006, aber ich glaube kaum dass die Zahlen sich dem allgemeinen Trend “mehr Internet” widersetzen, und 2009 weniger Frauen im Netz sind)</p>
<ul>
<li>Erstmals sind über 50 Prozent [Frauen] online und die Differenz zu den Männern ist gesunken</li>
<li>Frauen und Männer mit abgeschlossenem Studium sind mit 80 Prozent Onlinenutzung gleichauf, demgegenüber ist die Schere zwischen Frauen und Männern größer und nimmt tendenziell zu, je geringer der Bildungsgrad ist. Volksschülerinnen ohne Lehre sind zu 17 Prozent online und liegen damit 23 Prozentpunkte unter dem Nutzungsgrad der Männer.</li>
<li>Die Differenz zwischen Frauen und Männern aus der Gruppe der ArbeiterInnen/ HandwerkerInnen ist von 13 Prozentpunkten 2002 auf 29 Prozentpunkte 2006 gestiegen. Tendenziell nivellieren sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern je höher der berufliche Status ist.</li>
<li>Zwar haben auch die über 60-Jährigen mit Abitur bzw. Hochschulabschluss den höchsten Online-Anteil, der Abstand zwischen Frauen und Männern ist in diesem Bildungssegment allerdings mit 20 Prozentpunkten am größten.</li>
</ul>
<p>Betrachtet man die <a title="Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit" href="http://www.kompetenzz.de/Produkte/Schriftenreihe/Heft5">Zahlen fuer 2007</a>, zeigt sich dass sich Luecken schliessen.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Und das zieht noch nichtmal die Nutzerdemographie einzelner Webseiten wie Facebook, StudiVZ, undsoweiter, in Betracht.</p>
<p>Fazit: Das web ist, wenn nicht geschlechtsneutral, so doch auf dem Weg dahin.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Und gelegentlich&#8230;</title>
		<link>http://blog.thimian.com/2009/07/24/und-gelegentlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 04:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschsprachige Beitraege]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;siegt [Stitz] auch mal auf ganzer Linie, wie bei einer Drei-Tages-Tour nach Dresden. Auf der Rückfahrt war eine Verkaufsveranstaltung vorgesehen; Stitz schnappte sich im Bus das Mikrofon und überzeugte alle seine Mitreisenden und auch den Fahrer, direkt nach Flensburg zurückzukehren. Über das lange Gesicht des Verkäufers freut er sich noch heute.
Rächer der Reingelegten
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230;siegt [Stitz] auch mal auf ganzer Linie, wie bei einer Drei-Tages-Tour nach Dresden. Auf der Rückfahrt war eine Verkaufsveranstaltung vorgesehen; Stitz schnappte sich im Bus das Mikrofon und überzeugte alle seine Mitreisenden und auch den Fahrer, direkt nach Flensburg zurückzukehren. Über das lange Gesicht des Verkäufers freut er sich noch heute.</p></blockquote>
<p><a title="brand eins: Rächer der Reingelegten" href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2642&amp;umenuid=1&amp;MenuID=130&amp;MagID=100&amp;sid=su8718628428441065" target="_self">Rächer der Reingelegten</a></p>
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		<title>Alle sind schuld, nur wir nicht.</title>
		<link>http://blog.thimian.com/2009/03/13/alle-sind-schuld-nur-wir-nicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 13:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschsprachige Beitraege]]></category>
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		<description><![CDATA[Killerspiele. Einzelgaenger. Gewaltfilme. Perspektivlos. Arbeitslos. Aussichtslos. Durchgeknallt. Unauffaellig.
Das, in etwa, fasstzumindest diePerspektive der Medien von Amoklaeufern und, zufaelligerweise, auch Jugendlichen im Ganzen. Nur die Arbeitslosigkeit ist, in diesem Zusammenhang, optional. Trotzdem schoen, wenn es so war, denn dann kann man den Untergang des Abendlandes hervorrangend beschwoeren.
Es ist der Versuch, das Unerklaerliche zu erklaeren. Wie will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Killerspiele. Einzelgaenger. Gewaltfilme. Perspektivlos. Arbeitslos. Aussichtslos. Durchgeknallt. Unauffaellig.</p>
<p>Das, in etwa, fasstzumindest diePerspektive der Medien von Amoklaeufern und, zufaelligerweise, auch Jugendlichen im Ganzen. Nur die Arbeitslosigkeit ist, in diesem Zusammenhang, optional. Trotzdem schoen, wenn es so war, denn dann kann man den Untergang des Abendlandes hervorrangend beschwoeren.</p>
<p>Es ist der Versuch, das Unerklaerliche zu erklaeren. Wie will man auch erklaeren, dass jemand kaltbluetig andere Menschen ermordet? Das geht nicht. Weder im Kleinen des Amoklaufes, noch im Grossen des Krieges. Homo homini lupus est, wie die alten Roemer schon wussten: Der Mensch ist des Menschen Wolf.</p>
<p>Aber statt die Hilflosigkeit, die wir alle im Angesicht des Unbegreifbaren spueren, einzugestehen und offen zu sagen &#8220;Wir wissn&#8217;s, vestehen&#8217;s, auch nicht&#8221;, werden die Schuldigen schnell ausgemacht: Die gewalttaetigen Spiele, die das Morden und den Umgang mit Waffen lehren wuerden (ich habe schon, im Schuetzenverein, mit 16 Jahren Gewehre abgefeuert. Kein Spiel kann das trainieren. Nichts auf das Gewicht der Waffe und den Rueckstoss vorbereiten, ausser man lernt den Umgang am Objekt.). Die uns desensitieren (und nich, beispielsweise die Nachrichten, die uns jeden Abend Bilder von Mord und Totschlag, Katastrophen und Untaten zeigen), und gefuehllos machen (und nicht die zunehmende Etnfernung die wir Menschen zu einander aufbauen, allen MyFaceBooks und LinkedXings zum Trotz).</p>
<p>Dennoch kann man kaum dem Widersprechen, dass die Taeter nicht nur Taeter, sondern auch Opfer sind. In dem wir, als Gesellschaft, als Nachbarn, als Freunde, in einem realen Sinn versagen, nicht die richtigen Worte und Gesten finden die noetig waeren um unserem Gegenueber zu zeigen &#8220;Hallo, hier bin ich. Ich bin Mensch wie du, und hoere zu&#8221;.</p>
<p>Ich weiss nicht, ob es diese richtigen Worte gibt. Geben kann. Ich bin genauso hilflos im Angesicht des Unfassbaren wie alle anderen. Aber wenn ich mir das typische Profil eines Amoklaeufers ansehe, dann frage ich mich jedesmal: &#8220;Warum der, und nicht ich?&#8221;. Ich finde keine Antworten auf diese Frage. Zumindest keine einfache.</p>
<p>Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Feigling war und bin. Vielleicht daran, dass ich nie Verzweifelt (oder im Fall von Tim K. deprimiert genug) war, um den Entschluss zu fassen, heute bringe ich jemanden um. Aber vermutlich liegt es an Freunden, die mich gut genug kannten, um zu wissen wie man mit mir umgehen muss.</p>
<p>Aber ich weiss, die Linie die mich von Amoklaeufern trennt, ist sehr, sehr schmal.</p>
<p>Was hat mich davon abgehalten? Gott war&#8217;s nicht. Die Politik nicht. Aber wahrscheinlich du.</p>
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